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§ 1 Anwendungsbereich

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1.1 Geltungsbereich
Die vorliegenden AGB gelten für alle Leistungen und Angebote der The Power Couple UG (haftungsbeschränkt) („Anbieter“) an ihre Kunden. Sie gelten auch für alle zukünftigen Lieferungen, Leistungen oder Angebote an den Kunden, selbst wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.

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1.2 Keine fremden Geschäftsbedingungen

Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter finden keine Anwendung,

auch wenn der Anbieter ihrer Geltung im Einzelfall nicht explizit widerspricht.

Eine Bezugnahme des Anbieters auf Schreiben oder E-Mails des Kunden, die mit

den AGB des Kunden versehen sind, ist kein Einverständnis mit der Geltung

jener AGB.
 

1.3 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter hat das Recht, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist, etwa bei Gesetzesänderungen oder zur Klarstellung. Der Kunde wird über die beabsichtigten Änderungen mindestens vier Wochen vorab in Textform informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Benachrichtigung („Widerspruchsfrist“), gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter weist in seiner Benachrichtigung auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung der Widerspruchsfrist hin. Im Falle eines Widerspruchs gilt die bisherige Fassung der AGB fort.

Änderungen, die wesentliche Vertragsinhalte betreffen, insbesondere Preise, Leistungsumfang oder Kündigungsfristen, bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden in Textform. Für Preisanpassungen gilt § 5.

 


1.4 Individuelle Vereinbarungen

Treffen die Parteien von diesen AGB abweichende Vereinbarungen, so gehen

diese den Regelungen der AGB vor. Abweichende Vereinbarungen, die nach

Vertragsschluss getroffen werden, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.

§ 2 Leistungspflichten des Anbieters

2.1 Unsere Leistungen

Der Anbieter erbringt Reinigungsleistungen für Privathaushalte und Gewerbe (insbesondere Grund- und Unterhaltsreinigung sowie Fensterreinigung) und weitere haushaltsnahe Dienstleistungen, etwa einen Wäsche- und Bügelservice, organisatorische Hilfstätigkeiten im Haushalt sowie Organisation und Ordnungssysteme.

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2.2 Inhalt, Umfang und Durchführung
Inhalt und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot bzw. Dienstleistungsvertrag. Die Art der Durchführung, insbesondere Reihenfolge, Arbeitsmethoden, eingesetzte Reinigungsmittel und Einteilung der Mitarbeitenden, bestimmt der Anbieter nach fachlichem Ermessen und unter Berücksichtigung der Wünsche des Kunden.

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2.3 Eigenes Team​
Der Anbieter führt die im Angebot bzw. Dienstleistungsvertrag vereinbarten Leistungen fach- und sachgerecht durch. Er setzt dafür ausschließlich eigene, sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeitende ein, die für die Tätigkeit geeignet und zuverlässig sind. Subunternehmer werden nicht eingesetzt.

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2.4 Team und Vertretung

Zu Beginn der Zusammenarbeit wird ein Team aus einem Couple Lead und vier weiteren Teammitgliedern in das Objekt eingewiesen und eingearbeitet. Aus diesem Team wird anschließend ein festes Team aus zwei Mitarbeitenden („Couple“) für das Objekt eingesetzt. Bei Krankheit, Urlaub oder sonstigem Ausfall wird das feste Team durch die übrigen bereits eingewiesenen Teammitglieder vertreten. So ist sichergestellt, dass das Objekt nur von Mitarbeitenden betreten wird, die es kennen. Ein Anspruch auf bestimmte Mitarbeitende besteht nicht. Ist keine eingewiesene Vertretung verfügbar, gilt § 7.6 (Absage durch den Anbieter).

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2.5 Umfang unserer Leistungspflicht
Der Anbieter schuldet den fach- und sachgerechten Einsatz der vereinbarten bzw. kalkulierten Arbeitszeit, nicht jedoch einen bestimmten Reinigungserfolg oder die vollständige Erledigung aller im Angebot genannten Tätigkeiten, sofern nicht ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart ist. Zeigt sich vor Ort ein höherer Aufwand als erwartet, setzt das Team in Abstimmung mit dem Kunden Prioritäten. Nicht erledigte Arbeiten können durch eine Verlängerung oder in einem weiteren Termin nachgeholt werden. Für Beanstandungen gilt § 6.

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2.6 Grundreinigung und Keep-up-Termine
Zu Beginn der Zusammenarbeit ist in der Regel eine umfassende Grundreinigung erforderlich, insbesondere in Bereichen wie Küche oder Bad. Nach Abschluss der Grundreinigung folgen regelmäßige Keep-up-Termine. Diese sind zeitlich kürzer angesetzt und dienen der laufenden Pflege sowie dem Erhalt des bei der Grundreinigung erreichten Sauberkeitsstandards. Verzichtet der Kunde auf die Grundreinigung, kann der tatsächliche Aufwand bei den Keep-up-Terminen höher sein als kalkuliert; die Abrechnung richtet sich dann nach § 5.

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Der Zeitaufwand für die erste Grundreinigung wird individuell ermittelt. Grundlage sind die Art des Objekts (z. B. Wohnung, Haus, Büro oder Praxis), die Anzahl der Zimmer, die Größe und Anzahl von Küche und Badezimmern sowie der Verschmutzungsgrad. Der Anbieter schätzt den Aufwand im Erstgespräch ein und kalkuliert ihn im Angebot. Diese Kalkulation ist ein unverbindlicher Kostenvoranschlag im Sinne von § 5.3.


Abgerechnet wird nach der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit je Mitarbeiter im 15-Minuten-Takt gemäß § 5.2.

Der tatsächliche Zeitaufwand kann je nach Verschmutzungsgrad, Raumgröße und sonstigen Gegebenheiten erheblich abweichen. Insbesondere kann es erforderlich sein, in stark beanspruchten Räumen wie Küche oder Bad einen überdurchschnittlichen Zeitaufwand (z. B. 5 Stunden oder mehr pro Raum) einzusetzen. Ein vollständiges Reinigen des gesamten Objekts innerhalb der kalkulierten Zeit ist daher nicht in jedem Fall möglich. In diesem Fall stimmt der Anbieter mit dem Kunden ab, ob die Reinigung verlängert oder in einem weiteren Termin fortgesetzt wird.

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Die Reinigung gilt als vertragsgemäß erbracht, wenn die vereinbarte Zeit mit fachlich angemessener Leistung und Sorgfalt eingesetzt wurde. Das gilt auch dann, wenn einzelne Räume nicht vollständig gereinigt werden konnten. Dies stellt keinen Mangel der Leistung dar und berechtigt nicht zur Minderung des vereinbarten Entgelts oder zur Zurückhaltung von Zahlungen.

 

2.7 Wäsche- und BügelserviceAuf Wunsch übernimmt der Anbieter das Waschen, Trocknen, Bügeln und Zusammenlegen von Textilien im Haushalt des Kunden. Die Abrechnung erfolgt nach dem vereinbarten Stundensatz (§ 5.1), die Pflichten des Kunden richten sich nach § 3.18 und die Haftung für Textilien nach § 9.

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2.8 Fensterreinigung
Fensterreinigung ist nur Bestandteil der Leistung, wenn sie im Angebot vereinbart ist. Sie umfasst Glasflächen, Rahmen und Fensterbänke. Gereinigt werden nur Flächen, die vom Boden, von innen oder mit einer Leiter sicher erreichbar sind. Der Einsatz von Leitern erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden Arbeitsschutzvorschriften (insbesondere Betriebssicherheitsverordnung und Regeln der Berufsgenossenschaft). Flächen, die nur mit Gerüst, Hubarbeitsbühne oder Absturzsicherung erreichbar sind (z. B. Dachfenster, Glasdächer, hohe Fensterfronten), gehören nicht dazu. Das Team entscheidet vor Ort, ob eine Fläche sicher erreichbar ist.

Für die Reinigung von Außenglasflächen gilt der im Angebot gesondert ausgewiesene Stundensatz. Dies gilt auch dann, wenn die Außenseite eines Fensters von innen gereinigt wird.

In der Gebäudereinigung gelten verbindliche Branchenmindestlöhne, die für alle Reinigungsbetriebe vorgeschrieben sind. Dabei unterscheidet der Tarifvertrag zwischen der Innenreinigung und der Glas- und Fassadenreinigung. Die Reinigung von Außenglasflächen gehört zur Glas- und Fassadenreinigung, für die ein deutlich höherer Mindestlohn gilt. Diesen Unterschied gibt der Anbieter im Stundensatz weiter.

Bei Regen, Frost oder Sturm kann die Außenreinigung verschoben werden. Rollläden, Jalousien und Fliegengitter werden nur nach gesonderter Vereinbarung gereinigt.

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2.9 Organisation und Ordnungssysteme
Auf Wunsch unterstützt der Anbieter den Kunden beim Ordnen und Strukturieren seines Haushalts, z. B. von Kleiderschränken, Küchen, Vorratsräumen oder Abstellflächen, sowie beim Einrichten von Ordnungssystemen. Die Gestaltung erfolgt nach Absprache mit dem Kunden; abweichende persönliche Vorstellungen nach Abschluss der Arbeiten stellen keinen Mangel dar.

Der Kunde entscheidet, was behalten, umsortiert oder aussortiert wird. Gegenstände werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden entsorgt. Für Gegenstände, die auf Wunsch des Kunden aussortiert oder entsorgt wurden, haftet der Anbieter nicht. Die Entsorgung aussortierter Gegenstände (z. B. Sperrmüll, Elektroaltgeräte) ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern nicht gesondert vereinbart.

Findet das Team beim Ordnen Wertgegenstände, Bargeld oder persönliche Dokumente, werden diese dem Kunden übergeben und nicht aussortiert. Persönliche Unterlagen werden nicht gelesen, sondern nur nach Vorgabe des Kunden abgelegt.

Benötigte Materialien wie Boxen, Behälter oder Etiketten kann der Anbieter nach Absprache mit dem Kunden besorgen. Die Materialkosten werden dem Kunden gegen Beleg in Rechnung gestellt. Die Abrechnung der Arbeitszeit erfolgt nach dem vereinbarten Stundensatz gemäß § 5.

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2.10 Verschwiegenheit und Datenschutz
Der Anbieter nimmt den Schutz der Privatsphäre seiner Kunden ernst. Alle Mitarbeitenden sind zur Verschwiegenheit über sämtliche Umstände verpflichtet, die ihnen im Objekt des Kunden bekannt werden, auch über das Ende der Zusammenarbeit hinaus.

Fotos im Objekt fertigt das Team ausschließlich zur Dokumentation an, z. B. von Mängeln, Schäden oder Gefahrenquellen. Sie werden nur für die Abwicklung des Vertrags verwendet. Eine Nutzung für Werbezwecke, etwa Vorher-Nachher-Bilder, erfolgt nur mit gesonderter ausdrücklicher Einwilligung des Kunden.

Personenbezogene Daten verarbeitet der Anbieter gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung unter www.thepowercouple.de/datenschutz

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2.11 Umgang mit Schlüsseln
Übergebene Schlüssel werden sicher und ohne erkennbare Zuordnung zur Adresse des Kunden aufbewahrt. Sie werden nur von eingewiesenen Mitarbeitenden des Anbieters genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Kopien werden nicht angefertigt.

Alarmcodes und Zugangsdaten werden ebenso vertraulich behandelt. Geht ein Schlüssel verloren, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich; die Haftung richtet sich nach § 9. Die Übergabe und Rückgabe werden gemäß § 3 protokolliert. Nach Vertragsende werden die Schlüssel gemäß § 7 zurückgegeben.

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2.12 Haftung
Für Schäden, die bei der Erbringung der Leistungen entstehen, haftet der Anbieter nach Maßgabe von § 9.

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§ 3 Pflichten des Kunden

3.1 Mitwirkung des Kunden
Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Durchführung der Leistungen. Er stellt insbesondere alle Informationen zur Verfügung, die für eine reibungslose Reinigung erforderlich sind, und teilt Änderungen (z. B. neue Zugangswege, Umbauten oder geänderte Wünsche) rechtzeitig mit.

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3.2 Einweisung und Schlüsselübergabe

(1) Der Kunde weist den Anbieter beim ersten Reinigungstermin in das zu reinigende Objekt ein. Dabei weist er ausdrücklich auf mögliche Gefahrenquellen und auf empfindliche oder besonders zu behandelnde Gegenstände und Oberflächen hin.

(2) Unbeschadet § 9.1 haftet der Anbieter nicht für Schäden oder Fehlleistungen, die darauf zurückzuführen sind, dass die Einweisung oder ein erforderlicher Hinweis aus Gründen unterblieben ist, die der Kunde zu vertreten hat.

(3) Eine Schlüsselübergabe ist nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen. Die Ankunftszeiten des Reinigungsteams können sich aufgrund vorheriger Einsätze, Verkehrslage oder sonstiger nicht vorhersehbarer Umstände verschieben, sodass exakte Uhrzeiten nicht in jedem Fall eingehalten werden können. Mit einer Schlüsselübergabe ist der Zugang unabhängig von der Anwesenheit des Kunden gewährleistet.

(4) Erfolgt eine Schlüsselübergabe, wird sie in einem Übergabeprotokoll festgehalten, das von beiden Parteien unterzeichnet wird (auch in Textform, z. B. per E-Mail oder WhatsApp). Das Protokoll enthält die Anzahl und Art der übergebenen Schlüssel. Die Rückgabe wird ebenso protokolliert.

(5) Erfolgt keine Schlüsselübergabe, stellt der Kunde sicher, dass dem Team im vereinbarten Zeitraum Zugang gewährt wird. Kann das Team das Objekt nicht betreten, gilt § 3.9.
 

3.3 Gefahrenquellen
Der Kunde beseitigt vor Beginn der Reinigung alle ihm bekannten oder erkennbaren Gefahrenquellen, soweit dies zumutbar ist, z. B. kippgefährdete Möbel, defekte Elektrik oder frei zugängliche Chemikalien. Bei erkennbaren Sicherheitsrisiken kann der Anbieter die Reinigung einzelner Bereiche aussetzen und informiert den Kunden darüber in Textform. Die Zeit wird möglichst für andere Bereiche genutzt. Dies stellt keinen Mangel dar.
Unbeschadet § 9.1 haftet der Anbieter nicht für Schäden, die darauf zurückzuführen sind, dass der Kunde eine ihm bekannte oder erkennbare Gefahrenquelle nicht beseitigt hat.

 

3.4 Aufbewahrung von Arbeitsmaterial
Bleiben Reinigungsmittel, Geräte oder Arbeitskleidung des Anbieters beim Kunden, z. B. bei wiederkehrenden Terminen oder wenn eine Reinigung über mehrere Tage geht, stellt der Kunde dafür einen geeigneten, möglichst abschließbaren Platz zur Verfügung. Dieser Platz muss für Kinder, Haustiere und Unbefugte unzugänglich sein.

 

 

3.5 Zugang und Freiräumen
Der Kunde sorgt dafür, dass die zu reinigenden Flächen frei zugänglich und weitgehend freigeräumt sind. Muss das Reinigungsteam vorher aufräumen, verlängert sich der Einsatz entsprechend. Diese Zeit wird wie die Reinigungszeit abgerechnet. Ist keine Verlängerung möglich, kann nicht alles im geplanten Umfang gereinigt werden. Dies stellt keinen Mangel dar.

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3.6 Wasser, Strom und Reinigungsmittel
(1) Der Kunde stellt kostenlos Wasser (kalt und warm), Strom, Müllbeutel, Handtücher und Toilettenpapier zur Verfügung.
(2) Bei Grundreinigungen bringt der Anbieter alle Reinigungsmittel und Geräte mit, sofern nicht in Textform etwas anderes vereinbart ist. Die Kosten dafür sind im Angebot enthalten.
(3) Bei Keep-up-Terminen stellt der Kunde die Reinigungsmittel und Geräte und sorgt dafür, dass immer ausreichend davon vorhanden ist. Der Anbieter teilt dem Kunden rechtzeitig mit, wenn etwas fehlt oder zur Neige geht. Fehlt beim Termin trotzdem etwas, besorgt das Reinigungsteam es während der Reinigungszeit. Die dafür benötigte Zeit wird wie die Reinigungszeit abgerechnet, die Kosten für Reinigungsmittel und Geräte werden dem Kunden zusätzlich in Rechnung gestellt.

 

3.7 Geräte des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm gestellten Geräte funktionsfähig und sicher sind, und prüft sie regelmäßig, insbesondere nach eigener Nutzung. Ihm bekannte Mängel oder Defekte teilt er dem Anbieter unverzüglich mit.
Das Reinigungsteam prüft die Geräte vor und nach jeder Nutzung auf erkennbare Mängel. Stellt es einen Mangel fest, teilt der Anbieter dies dem Kunden zeitnah in Textform mit, nach Möglichkeit mit Foto.

Da der Kunde die Geräte auch selbst nutzt, haftet der Anbieter nur für Schäden, die nachweislich durch das Reinigungsteam verursacht wurden. Für normalen Verschleiß und altersbedingte Abnutzung bei sachgemäßem Gebrauch haftet der Anbieter nicht. Der Kunde meldet festgestellte Schäden unverzüglich nach Entdeckung in Textform. § 9.1 bleibt unberührt.

 

3.8 Abwerbeverbot
Der Anbieter investiert erheblich in seine Mitarbeitenden: in Suche und Auswahl, Einarbeitung, Schulungen zu Reinigungstechniken, Materialien und Kundenumgang sowie in den Aufbau eines eingespielten Teams. Wechselt ein Mitarbeiter zu einem Kunden, gehen diese Investitionen verloren, und der Anbieter muss Termine umplanen und neues Personal einarbeiten.

Dem Kunden ist es daher nicht gestattet, Mitarbeiter des Anbieters abzuwerben. Stellt der Kunde einen Mitarbeiter des Anbieters, den er über den Anbieter kennengelernt hat, selbst ein oder beauftragt er ihn direkt, zahlt er dem Anbieter eine Vermittlungspauschale. Grundlage ist die durchschnittliche monatliche Rechnungssumme der letzten sechs Monate vor Vertragsende bzw. vor der Übernahme; bei kürzerer Vertragsdauer der Durchschnitt der gesamten Laufzeit. Die Pauschale beträgt:

  • während der Vertragslaufzeit: das Zweifache,

  • innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsende: das Einfache,

  • innerhalb von 7 bis 12 Monaten nach Vertragsende: die Hälfte.

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

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3.9 Verhinderung durch den Kunden
Kann der Anbieter einen vereinbarten Termin aus Gründen nicht durchführen, die beim Kunden liegen, behält er seinen Anspruch auf die für diesen Termin geplante Vergütung, abzüglich ersparter Aufwendungen. Dies gilt insbesondere bei:

  • fehlendem Zugang zum Objekt (z. B. verschlossene Türen, keine Schlüsselübergabe),

  • Abwesenheit des Kunden ohne rechtzeitige Absage (z. B. nicht mitgeteilter Urlaub),

  • fehlender Freigabe durch das Personal vor Ort,

  • blockierten oder zugestellten Arbeitsbereichen,

  • nicht beseitigten Gefahrenquellen (z. B. ungesicherte Möbel, auslaufende Chemikalien),

  • Strom- oder Wasserausfall, soweit vom Kunden zu verantworten,

  • sonstigen Umständen aus dem Verantwortungsbereich des Kunden, die die Reinigung unmöglich machen.

Der Kunde stellt sicher, dass das Reinigungsteam zum vereinbarten Termin ohne weiteren Aufwand Zugang zum Objekt erhält. Die Übergabe von Schlüsseln organisiert der Kunde. Auf Wunsch kann der Anbieter Schlüssel außerhalb der Reinigungszeit abholen oder zurückbringen; die dafür aufgewendete Zeit wird wie die Reinigungszeit abgerechnet. Dasselbe gilt für Wartezeiten vor Ort.

Absagen und Verschiebungen müssen eindeutig und in Textform erfolgen (z. B. per E-Mail oder WhatsApp). Mündliche oder telefonische Absagen sind nicht wirksam, da sie leicht zu Missverständnissen führen.

Für Absagen und Verschiebungen gilt § 7.6.

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3.10 Elektrogeräte
Sollen Elektrogeräte gereinigt werden, baut der Kunde abnehmbare Teile vorher selbst aus (z. B. Backofentüren, Einsätze von Kühlschränken) und nach der Reinigung wieder ein. Das Reinigungsteam öffnet oder zerlegt keine Geräte.

3.11 Verschieben von Möbeln
Für eine gründliche Reinigung, insbesondere bei Grundreinigungen, müssen Möbel und größere Elektrogeräte (z. B. Waschmaschine, Kühlschrank) bewegt werden, um auch dahinter und darunter zu reinigen. Damit Boden und Möbel dabei nicht beschädigt werden, müssen diese mit geeigneten Filzgleitern versehen sein.
Der Kunde besorgt die Filzgleiter vor dem ersten Termin. Das Anbringen kann gemeinsam mit dem Reinigungsteam erfolgen.

Sind keine Filzgleiter vorhanden, werden die betroffenen Möbel und Geräte nicht bewegt. Die Bereiche dahinter und darunter können dann nicht gereinigt werden. Dies stellt keinen Mangel dar.

3.12 Wertgegenstände
Um Verluste und Missverständnisse von vornherein zu vermeiden, räumt der Kunde vor der Reinigung kleine Gegenstände wie Schmuck, Uhren, Bargeld oder Hörgeräte von Tischen, Ablagen, Waschbecken und Schränken weg. Solche Gegenstände können sonst versehentlich, z. B. beim Saugen, eingesaugt werden oder in den Abfluss fallen. Unbeschadet § 9.1 haftet der Anbieter nicht für den Verlust oder die Beschädigung von Gegenständen, die entgegen Satz 1 nicht weggeräumt wurden.

 

3.13 Videoüberwachung
Befinden sich im Objekt Kameras oder andere Aufzeichnungsgeräte, teilt der Kunde dies dem Anbieter vor dem ersten Termin in Textform mit. Dasselbe gilt, wenn solche Geräte später installiert werden.

 

3.14 Alarmanlage
Ist im Objekt eine Alarmanlage vorhanden, teilt der Kunde dem Anbieter die notwendigen Informationen und Codes mit, nach Möglichkeit einen eigenen Code für das Reinigungsteam. Änderungen teilt er rechtzeitig vor dem nächsten Termin mit. Kosten eines Fehlalarms, der auf fehlende oder falsche Angaben des Kunden zurückgeht (z. B. Einsatz eines Sicherheitsdienstes), trägt der Kunde.

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3.15 Haustiere
Der Kunde teilt dem Anbieter vor dem ersten Termin mit, ob sich Haustiere im Objekt befinden. Tiere, die das Team gefährden oder bei der Arbeit behindern können, sind während der Reinigung sicher unterzubringen.

 

3.16 Respektvoller Umgang
Der Kunde behandelt die Mitarbeitenden des Anbieters respektvoll. Bei Beleidigung, Belästigung oder Bedrohung ist das Team berechtigt, den Einsatz sofort abzubrechen. In diesem Fall gilt § 3.9.

 

3.17 Krankheiten
Bei ansteckenden Erkrankungen im Haushalt gilt § 7.6.

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3.18 Textilien für den Wäscheservice
Der Kunde übergibt nur Textilien, die eine Pflegekennzeichnung haben und für Waschen und Bügeln geeignet sind. Besonders empfindliche oder wertvolle Textilien weist er vorher ausdrücklich aus.​​

§ 4 Zustandekommen von Verträgen

4.1 Keine verbindlichen Werbeangaben
Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website, in sozialen Netzwerken, in Werbeanzeigen und Broschüren ist kein verbindliches Angebot des Anbieters.

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4.2 Vertragsschluss, Probezeit und Widerrufsrecht
Die Zusammenarbeit beginnt mit einer einmonatigen Probezeit (Absätze 1 und 2). Wünscht der Kunde eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, unterzeichnet er im Anschluss einen Dienstleistungsvertrag mit Kündigungsfrist (Absatz 3).


-Verbraucher haben dabei jeweils ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen (Absätze 3 und 4).


-Für Firmenkunden gilt Absatz 5.


-Für Verbraucher und Firmenkunden gilt gleichermaßen:
Alle erbrachten Leistungen werden vergütet, und für Terminabsagen gilt Absatz 6.

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(1) Beginn der Probezeit
Der Anbieter sendet dem Kunden per E-Mail das Angebot, diese AGB sowie bei Verbrauchern die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular. Der Vertrag für die Probezeit kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot und diese AGB in Textform (z. B. per E-Mail oder WhatsApp) annimmt.
Damit Verbraucher ihr Widerrufsrecht in Ruhe ausüben können, findet der erste Termin in der Regel erst nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist statt. Wünscht der Kunde einen früheren Termin, verlangt er dies ausdrücklich in Textform. Widerruft er danach, sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten.

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(2) Probezeit
Die Probezeit beträgt einen Monat ab dem ersten Termin. Der erste Termin wird bei Vertragsschluss verbindlich festgelegt. Nach dem ersten Termin teilt der Kunde dem Anbieter in Textform mit, ob er die weiteren Termine der Probezeit wahrnehmen möchte. Diese werden dann verbindlich festgelegt; für ihre Absage gilt § 7.6.
Möchte der Kunde keine weiteren Termine, endet die Zusammenarbeit nach dem ersten Termin. Alle erbrachten Leistungen werden nach dem Angebot vergütet.


(3) Dienstleistungsvertrag nach der Probezeit
Wünscht der Kunde eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über die Probezeit hinaus, unterzeichnet er den Dienstleistungsvertrag. Dieser wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden (siehe § 7).
Mit der Unterzeichnung beginnt für Verbraucher erneut eine Widerrufsfrist von 14 Tagen; sie erhalten dazu eine neue Widerrufsbelehrung. Wünscht der Kunde, dass die Termine während dieser Frist weiter stattfinden, verlangt er dies im Dienstleistungsvertrag ausdrücklich. Widerruft er den Vertrag danach, sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten.
Liegt der unterschriebene Dienstleistungsvertrag vor dem ersten Termin nach der Probezeit nicht vor, endet die Zusammenarbeit mit Ablauf der Probezeit, und es werden keine weiteren Termine geplant.

(4) Widerrufsrecht für Verbraucher
Bucht der Kunde die Reinigung für private Zwecke (z. B. für seine Wohnung), kann er den Vertrag für die Probezeit und den Dienstleistungsvertrag jeweils innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen. Dazu genügt eine eindeutige Erklärung in Textform an den Anbieter (z. B. per E-Mail, Brief oder WhatsApp). Das Muster-Widerrufsformular kann verwendet werden, ist aber nicht vorgeschrieben. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

(5) Firmenkunden
Bucht der Kunde die Reinigung für gewerbliche oder berufliche Zwecke (z. B. für ein Büro oder eine Praxis), besteht kein Widerrufsrecht. Für Firmenkunden gilt die Probezeit nach Absatz 2 ebenso. Mit der Unterzeichnung des Dienstleistungsvertrags gilt für sie unmittelbar die Kündigungsfrist von drei Monaten.

(6) Terminabsagen
Für Absagen und Verschiebungen von Terminen gelten die Stornoregeln nach § 7.6, bei Verbrauchern ab dem Ende der jeweiligen Widerrufsfrist oder ab dem Zeitpunkt, zu dem sie einen früheren Termin ausdrücklich verlangt haben.


(7) Sonderabsprachen
Sonderabsprachen bedürfen der Textform.

4.3 Gültigkeit von Angeboten
Angebote des Anbieters sind 30 Tage gültig, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.

4.4 Angaben des Kunden
Der Kunde teilt dem Anbieter bei der Anfrage mit, ob er die Reinigung für private oder für gewerbliche bzw. berufliche Zwecke bucht. Bei gewerblichen Kunden gibt er zusätzlich Firmenname und Rechnungsanschrift an.

4.5 Änderungen des Auftrags
Änderungen des Leistungsumfangs (z. B. Stundenzahl, Reinigungsrhythmus oder zusätzliche Bereiche) werden in Textform vereinbart und gelten ab dem vereinbarten Zeitpunkt. Ändert sich dadurch der Reinigungsrhythmus, passt sich die Keep-Up-Pauschale nach § 5 entsprechend an.

§ 5 Preise und Zahlung

5.1 Preise
Die im Angebot bzw. Dienstleistungsvertrag vereinbarten Preise sind verbindlich und verstehen sich gegenüber Unternehmern jeweils netto zzgl. Umsatzsteuer und gegenüber Verbrauchern jeweils brutto inkl. Umsatzsteuer. Die Höhe der Vergütung bestimmt sich nach der zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarung.

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5.2 Abrechnung im 15-Minuten-Takt
Die vereinbarten Stundensätze werden im 15-Minuten-Takt je Mitarbeiter abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit, wobei jede angefangene Viertelstunde voll berechnet wird. Aufgerundet wird je Mitarbeiter einmal pro Termin.

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5.3 Kostenvoranschlag
Die im Angebot angegebenen Arbeitszeiten stellen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag dar, der auf den Erfahrungswerten des Anbieters basiert. Der Anbieter ist bemüht, den tatsächlichen Aufwand möglichst nah am geschätzten Umfang zu halten. Die Abrechnung erfolgt jedoch auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Arbeitszeit. Daher kann der Endbetrag vom ursprünglichen Angebot sowohl nach oben als auch nach unten abweichen, etwa wenn der tatsächliche Aufwand geringer oder höher ausfällt als erwartet. Zeichnet sich ab, dass der Aufwand die Schätzung um mehr als 25 % übersteigt, informiert der Anbieter den Kunden vorab und stimmt das weitere Vorgehen mit ihm ab.

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5.4 Zusatzleistungen
Wünscht der Kunde Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden diese vorab in Textform vereinbart (siehe § 4.5) und nach dem im Angebot vereinbarten Stundensatz abgerechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist.


5.5 Verzicht auf die Grundreinigung
Verzichtet der Kunde auf Grundlage seiner eigenen Einschätzung auf die empfohlene Grundreinigung und beginnt direkt mit Keep-up-Terminen, trägt er das Risiko, dass der tatsächliche Aufwand höher ist als angegeben. Stellt das Team vor Ort einen deutlich höheren Verschmutzungsgrad fest, informiert der Anbieter den Kunden und stimmt mit ihm ab, ob

  • der Termin verlängert wird; die zusätzliche Zeit wird zum vereinbarten Stundensatz abgerechnet (§ 5.3),

  • nur im vereinbarten Zeitumfang gereinigt wird; nicht erledigte Bereiche stellen keinen Mangel dar (§ 2.5 und § 2.6), oder

  • zunächst eine Grundreinigung nachgeholt wird.

Ist der Kunde nicht erreichbar, reinigt das Team im vereinbarten Zeitumfang nach eigenem fachlichem Ermessen.

 

5.6 Keep-Up-Pauschale
(1) Die Keep-Up-Pauschale ist eine monatliche Pauschale für Kunden mit regelmäßiger Unterhaltsreinigung (Keep-up-Termine). Sie wird unabhängig von der tatsächlichen Arbeitsleistung fest monatlich berechnet und im Angebot bzw. Dienstleistungsvertrag gesondert ausgewiesen. Sie stellt sicher, dass der Anbieter seine Leistungen dauerhaft auf hohem Niveau erbringen und seine Verantwortung gegenüber dem Team wahrnehmen kann, insbesondere durch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.

(2) Die Pauschale beträgt pro Monat:
Für Verbraucher (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer):

  • 119,90 € bei einem Reinigungsrhythmus von 14-tägig oder seltener

  • 159,90 € bei wöchentlicher Reinigung

  • 299,00 € bei zwei oder mehr Einsätzen pro Woche

Für Unternehmer (zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer):

  • 100,76 € bei einem Reinigungsrhythmus von 14-tägig oder seltener

  • 134,37 € bei wöchentlicher Reinigung

  • 251,26 € bei zwei oder mehr Einsätzen pro Woche

 

(3) Die Höhe der Pauschale richtet sich ausschließlich nach dem vereinbarten Reinigungsrhythmus. Sie ist unabhängig von der Dauer der einzelnen Termine und der Anzahl der geleisteten Stunden. Wünscht der Kunde regelmäßig eine zusätzliche Arbeitskraft, erhöht sich die Pauschale um 65,90 € pro Monat für Verbraucher (inkl. Umsatzsteuer) bzw. 55,38 € pro Monat für Unternehmer (zzgl. Umsatzsteuer). Für Objekte im Tarifbereich C des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) wird die Pauschale wegen der längeren Anfahrtswege individuell vereinbart und im Angebot ausgewiesen.

 

(4) Die Pauschale deckt Kosten ab, die nicht einem einzelnen Termin zugeordnet werden können, sondern für den gesamten Betrieb anfallen. Diese Kosten werden über die Pauschale gleichmäßig auf alle Kunden mit regelmäßiger Unterhaltsreinigung verteilt. Dazu gehören insbesondere:

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  • Fahrtzeiten, 

  • interne Bereitschaftszeiten (z. B. Wartezeiten),

  • Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden,

  • Einsatzplanung, Kundenbetreuung und Qualitätskontrolle,

  • betriebliche Versicherungen und Gemeinkosten,

  • freiwillige Arbeitgeberleistungen (z. B. Jobtickets, Sachbezug, Verpflegungsmehraufwand).
     

Ziel ist ein attraktives und stabiles Arbeitsumfeld mit geringer Mitarbeiterfluktuation, damit der Kunde langfristig von einem engagierten, gut ausgebildeten und eingespielten Team profitiert.

 

(5) Die Qualitätskontrolle durch die Teamleitung ist mit der Pauschale abgegolten. Übernimmt die Teamleitung darüber hinaus zusätzliche Reinigungsarbeiten, wird diese Zeit nach dem vereinbarten Stundensatz abgerechnet. Das gilt insbesondere:
 

  • bei einem deutlich höheren Verschmutzungsgrad als üblich (z. B. nach Feiern, Umzügen oder Handwerkerarbeiten),

  • bei nicht freigeräumten Flächen (§ 3.5),

  • bei zusätzlich gewünschten Bereichen,

  • bei Mehraufwand nach Verzicht auf die Grundreinigung (§ 5.5),

  • wenn notwendige Bereiche über mehrere Keep-up-Termine hinweg im vereinbarten Zeitumfang nicht erledigt werden können. In diesem Fall reinigt die Teamleitung diese Bereiche nach vorheriger Information des Kunden direkt mit. Ist der Kunde nicht erreichbar, kann die Teamleitung die Bereiche auch ohne vorherige Rücksprache reinigen, sofern die zusätzliche Zeit 25 % der für den Termin geplanten Arbeitszeit nicht übersteigt.
     

(6) Bei Grundreinigungen fällt eine einmalige Pauschale an. Sie deckt Reinigungsmittel und Geräte, die Anfahrt sowie die Vor- und Nachbereitung ab. Ihre Höhe richtet sich nach dem Aufwand und der Lage des Objekts und wird im Angebot als eigene Position ausgewiesen, für Verbraucher inkl. und für Unternehmer zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

 

(7) Beginnt eine Unterhaltsreinigung mit einer Grundreinigung, fallen beide Pauschalen an: die einmalige Pauschale für die Grundreinigung und ab Beginn der Keep-up-Termine die monatliche Keep-Up-Pauschale.

 

5.7 Preisanpassung
(1) Der Anbieter kann die vereinbarten Preise und Pauschalen während der Vertragslaufzeit anpassen, wenn sich folgende Kostenfaktoren verändern:
 

  • der für die Gebäudereinigung geltende Branchenmindestlohn oder der gesetzliche Mindestlohn,

  • die allgemeinen Verbraucherpreise um mehr als 5 % gegenüber der letzten Preisanpassung bzw. dem Vertragsbeginn (Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts),

  • Steuern und Abgaben, die unmittelbar die Leistungserbringung betreffen.
     

(2) Die Anpassung erfolgt nur in dem Umfang, in dem sich diese Kosten tatsächlich verändert haben. Sinken die Kosten (z. B. durch eine Senkung der Umsatzsteuer), gibt der Anbieter dies entsprechend an den Kunden weiter.

 

(3) Eine Anpassung wird dem Kunden mindestens vier Wochen im Voraus in Textform mitgeteilt und begründet. Ist der Kunde mit der Anpassung nicht einverstanden, kann er den Vertrag zum Zeitpunkt ihres Inkrafttretens außerordentlich kündigen. Auf dieses Recht weist der Anbieter in der Mitteilung hin.

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5.8 Rechnungsstellung
(1) Der Anbieter rechnet in der Regel zweimal pro Monat ab, jeweils am 5. und am 20. des Monats. Abgerechnet werden die seit der letzten Rechnung erbrachten Leistungen. Die Keep-Up-Pauschale wird mit der Rechnung vom 5. für den laufenden Monat berechnet.

 

(2) Der Anbieter stellt dem Kunden eine ordnungsgemäße Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer aus, in der Regel elektronisch per E-Mail. Bei Verbrauchern weist die Rechnung die Arbeitskosten gesondert aus, damit diese als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden können. Voraussetzung dafür ist die Zahlung per Überweisung.

 

5.9 Zahlung und Fälligkeit
Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen. Das Fälligkeitsdatum ist auf der Rechnung angegeben. Nach Ablauf dieser Frist befindet sich der Kunde ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug.

 

5.10 Mahnung
Ist der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, kann der Anbieter für jede Mahnung eine Mahngebühr von 5,00 € verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter keine oder geringere Kosten entstanden sind.
Gegenüber Unternehmern gilt zusätzlich die gesetzliche Verzugspauschale von 40,00 € (§ 288 Abs. 5 BGB). Die gesetzlichen Verzugszinsen bleiben unberührt.

5.11 Aussetzen der Leistungen
Ist der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, kann der Anbieter weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich des offenen Betrages aussetzen. Der Anbieter kündigt dies vorher in Textform an und setzt dem Kunden eine Frist von 5 Tagen zur Zahlung. Während der Aussetzung läuft der Vertrag weiter, und die Keep-Up-Pauschale bleibt geschuldet. Ausgefallene Termine werden nicht nachgeholt. Das Recht des Anbieters zur außerordentlichen Kündigung nach § 5.12 bleibt unberührt.

 

5.12 Außerordentliche Kündigung bei Zahlungsverzug
Ist der Kunde mit der Zahlung von mindestens zwei Rechnungen in Verzug, kann der Anbieter ihm in Textform eine letzte Zahlungsfrist von 7 Tagen setzen. Zahlt der Kunde auch innerhalb dieser Frist nicht, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Leistungen einzustellen. In diesem Fall kann der Anbieter die Vergütung verlangen, die bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin angefallen wäre, abzüglich ersparter Aufwendungen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

 

5.13 Aufrechnung, Zurückbehaltung und Schadensfälle
(1) Der Kunde kann nur mit Gegenforderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Wegen Mängeln der Reinigungsleistung gelten die Regelungen in § 6.

 

(2) Die Abrechnung der Reinigungsleistung und die Regulierung von Schäden laufen getrennt. Schäden, die bei der Reinigung entstehen, werden in der Regel über die Betriebshaftpflichtversicherung des Anbieters reguliert. Der Kunde meldet einen Schaden unverzüglich in Textform, nach Möglichkeit mit Fotos. Der Anbieter leitet die Meldung an seine Versicherung weiter.

 

(3) Die Vergütung für die erbrachte Reinigungsleistung bleibt von einem Schadensfall unberührt und ist fristgerecht zu zahlen. Eine Kürzung der Rechnung wegen eines Schadens ist nur zulässig, wenn der Schaden unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

§ 6 Reklamationen und Mängel

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6.1 Geltung
Für alle Beanstandungen der Leistungen des Anbieters gelten die folgenden Regelungen.

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6.2 Reklamation und Nachbesserung
(1) Stellt der Kunde einen Mangel der Leistung fest, meldet er diesen innerhalb von 2 Werktagen nach dem Termin in Textform (z. B. per E-Mail oder WhatsApp), nach Möglichkeit mit Fotos. Nach Ablauf dieser Frist lässt sich in der Regel nicht mehr feststellen, ob eine Verschmutzung auf die Reinigung zurückgeht oder neu entstanden ist.

 

(2) Der Anbieter hat bei jedem Mangel das Recht, diesen zunächst zu beseitigen. Er kann innerhalb einer angemessenen Frist bis zu zweimal nachbessern.

 

(3) Eine Kürzung der Rechnung ist erst zulässig, wenn der Kunde den Mangel fristgerecht gemeldet hat und der Anbieter den Mangel nicht innerhalb einer angemessenen Frist beseitigt, die Nachbesserung verweigert oder diese zweimal fehlgeschlagen ist.

 

(4) Meldet der Kunde innerhalb der Frist keinen Mangel, gilt die Leistung als ordnungsgemäß erbracht. Auf diese Folge weist der Anbieter den Kunden in der Terminbestätigung bzw. der Rechnung hin.

 

(5) Die Nachbesserung erfolgt in der Regel beim nächsten Termin oder nach Absprache in einem gesonderten Termin. Der Kunde ermöglicht dem Anbieter hierfür den Zugang zum Objekt. Verweigert der Kunde die Nachbesserung, ist eine Kürzung der Rechnung ausgeschlossen.

 

(6) Für Schäden an Gegenständen des Kunden gelten § 5.13 und § 9.

 

6.3 Besonderheiten bei Firmenkunden
Gegenüber Unternehmern ist die Meldefrist nach § 6.2 Abs. 1 eine Ausschlussfrist. Mängel, die nicht innerhalb dieser Frist in Textform gemeldet werden, können nicht mehr geltend gemacht werden. Dies gilt nicht für Mängel, die bei der üblichen Kontrolle nicht erkennbar waren; diese sind innerhalb von 2 Werktagen nach ihrer Entdeckung zu melden.

§ 7 Beendigung der Zusammenarbeit und Terminabsagen

7.1 Laufzeit und Kündigungsfrist
(1) Der Dienstleistungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von drei Monaten zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Die Keep-Up-Pauschale wird auch im letzten Vertragsmonat in voller Höhe berechnet. Für die Probezeit gilt § 4.2.
(2) Abweichend von Absatz 1 kann der Kunde mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen, wenn

  • er in eine Pflegeeinrichtung umzieht,

  • er an einen Ort umzieht, an dem der Anbieter seine Leistungen nicht erbringt, oder

  • das Objekt aufgegeben wird (z. B. bei Geschäftsaufgabe einer Praxis oder eines Büros).

Der Kunde weist den Grund auf Anfrage nach, z. B. durch eine Meldebescheinigung oder den Heimvertrag. Im Todesfall können die Erben den Vertrag mit derselben Frist kündigen.

 

7.2 Keine Kündigung ohne Frist
Außerhalb der Probezeit ist eine ordentliche Kündigung nur mit der Frist nach § 7.1 möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach § 7.4 bleibt unberührt.

7.3 Form der Kündigung
Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z. B. per E-Mail, WhatsApp oder Brief). Eine mündliche oder telefonische Kündigung ist nicht wirksam.

7.4 Außerordentliche Kündigung
Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Für die außerordentliche Kündigung bei Zahlungsverzug gilt § 5.12.

 

7.5 Vergütung bei außerordentlicher Kündigung
(1) Bei einer außerordentlichen Kündigung werden die bis zu ihrem Wirksamwerden erbrachten Leistungen vergütet.

(2) Kündigt der Anbieter außerordentlich, weil der Kunde seine Pflichten erheblich verletzt hat (z. B. nach § 3.16 oder § 5.12), kann der Anbieter zusätzlich die Vergütung verlangen, die bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin angefallen wäre, abzüglich ersparter Aufwendungen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

7.6 Absage und Verschiebung von Terminen
(1) Jeder Termin wird vom Anbieter im Voraus fest eingeplant, und das eingewiesene Team wird dafür verbindlich eingeteilt. Kunden wünschen in der Regel feste, wiederkehrende Termine, weshalb freie Termine kaum kurzfristig an andere Kunden vergeben werden können. Neue Objekte erfordern zudem eine Einweisung des Teams und sind für die Kunden mit erheblicher Vorbereitung verbunden. Kurzfristige Absagen führen daher zu Ausfällen, die der Anbieter nicht ausgleichen kann. Im Interesse einer verlässlichen Planung für das Team und für alle Kunden gelten die folgenden Regelungen.

 

(2) Diese Regelungen gelten für alle vereinbarten Termine, einschließlich des ersten Termins und der Termine in der Probezeit. Für Verbraucher gelten sie erst nach Ablauf der Widerrufsfrist (§ 4.2 Abs. 4) oder ab dem Zeitpunkt, zu dem sie ausdrücklich einen früheren Termin verlangt haben (§ 4.2 Abs. 1). Absagen und Verschiebungen müssen in Textform erfolgen (§ 3.9).

 

(3) Dies gilt auch für Absagen wegen Urlaub oder sonstiger Abwesenheit. Der Kunde teilt geplante Abwesenheiten deshalb so früh wie möglich mit, idealerweise mindestens 28 Kalendertage im Voraus. Dann können Ersatzleistungen nach § 7.7 vereinbart werden. Wird eine Abwesenheit nicht mitgeteilt und kann das Team das Objekt deshalb nicht betreten, gilt § 3.9.

 

(4) Sagt der Kunde einen Termin ab oder verschiebt er ihn, kann der Anbieter einen pauschalen Ausfallersatz verlangen. Grundlage ist die für den Termin geplante Vergütung (geplante Arbeitszeit × vereinbarter Stundensatz). Der Ausfallersatz beträgt bei einer Absage

  • weniger als 48 Stunden vor Terminbeginn: 90 %,

  • zwischen 48 Stunden und 7 Kalendertagen vorher: 75 %,

  • zwischen 7 und 14 Kalendertagen vorher: 50 %,

  • zwischen 14 und 28 Kalendertagen vorher: 25 %
    der geplanten Vergütung.
     

(5) Bei einer Absage mehr als 28 Kalendertage vorher fällt kein prozentualer Ausfallersatz an. Bei Kunden mit regelmäßigen Keep-up-Terminen kann stattdessen eine Ersatzleistung nach § 7.7 vereinbart werden. Kommt keine Einigung zustande, wird für den Aufwand der Umplanung (insbesondere Abstimmung mit Kunden und Team sowie Neuorganisation der Einsatzpläne, in der Regel etwa zwei Arbeitsstunden der Geschäftsleitung) eine Bearbeitungs- und Ausfallpauschale von 69,90 € inkl. Umsatzsteuer für Verbraucher bzw. 58,74 € zzgl. Umsatzsteuer für Unternehmer pro Termin berechnet.

 

(6) Wird innerhalb von fünf Werktagen (Montag bis Freitag) nach dem ursprünglichen Termin ein verbindlicher Ersatztermin durchgeführt oder die Zeit auf andere Termine verteilt, entfällt der Ausfallersatz. Ersatztermine werden gemeinsam abgestimmt und richten sich nach der Verfügbarkeit des Anbieters.

 

(7) Bei ansteckenden Erkrankungen im Haushalt informiert der Kunde den Anbieter so früh wie möglich, spätestens vor Terminbeginn. Der Anbieter bietet dann einen Ersatztermin in derselben Woche oder eine Verteilung der Stunden auf die folgenden Termine an. Nimmt der Kunde beides nicht an, gilt Absatz 4. Ist dem Anbieter kein Ersatz möglich, entfällt der Ausfallersatz. Unterbleibt die Information und erfährt das Team erst vor Ort von der Erkrankung, kann es den Einsatz abbrechen; in diesem Fall gilt Absatz 4.

 

(8) Sagt der Anbieter einen Termin ab, bietet er dem Kunden zeitnah einen gleichwertigen Ersatztermin an. Dem Kunden entstehen dadurch keine Kosten.

 

(9) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

 

7.7 Urlaub und Abwesenheit
(1) Die vereinbarten Keep-up-Termine gelten auch während einer Abwesenheit des Kunden, z. B. im Urlaub, grundsätzlich fort. Regelmäßige Termine sind wesentlich für die Qualität der Reinigung sowie für eine verlässliche Planung und stabile Arbeitsplätze im Team.

 

(2) Der Kunde teilt dem Anbieter eine geplante Abwesenheit rechtzeitig in Textform mit (§ 7.6 Abs. 3) und gibt dabei an, welche der folgenden Möglichkeiten er wünscht:

Termine finden wie geplant statt. Der Kunde stellt den Zugang zum Objekt sicher, z. B. durch eine Schlüsselübergabe (§ 3.2). Die Zeit kann auch für andere Leistungen genutzt werden, etwa eine Grund- oder Intensivreinigung, organisatorische Hilfstätigkeiten oder andere vereinbarte Aufgaben.

  • Stunden werden verlegt. Die Stunden werden nach Absprache auf andere Termine verteilt.

  • Termine werden storniert. In diesem Fall gilt § 7.6.

 

(3) Teilt der Kunde keine Entscheidung mit, finden die Termine wie geplant statt. Ist das Team dann ohne Zugang, gilt § 3.9.

 

7.8 Rückgabe der Schlüssel
Nach Beendigung des Vertrages, gleich aus welchem Grund, gibt der Anbieter dem Kunden alle überlassenen Schlüssel unverzüglich zurück. Die Rückgabe wird im Übergabeprotokoll nach § 3.2 Abs. 4 festgehalten.

§ 8 Kommunikation

8.1 Kommunikationswege
Die Kommunikation erfolgt vorwiegend elektronisch per E-Mail oder, wenn der Kunde dies wünscht, über WhatsApp Business. Die Nutzung von WhatsApp ist freiwillig; der Kunde kann jederzeit verlangen, ausschließlich per E-Mail zu kommunizieren. Dem Kunden ist bekannt, dass bei E-Mail keine durchgehende Verschlüsselung gewährleistet ist und bei WhatsApp Nutzungsdaten an den Anbieter des Dienstes übermittelt werden. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

 

8.2 Zentraler Kontakt
Die gesamte Kommunikation mit dem Kunden läuft zentral über die Teamleitung des Anbieters (E-Mail: info@thepowercouple.de, WhatsApp/SMS: +49 17652602141). So wird das Reinigungsteam entlastet und kann sich ganz auf die Arbeit konzentrieren, und die Teamleitung behält jederzeit den Überblick über alle Absprachen. Mitteilungen an einzelne Mitarbeitende, etwa vor Ort oder über private Kontaktdaten, gelten nicht als zugegangen. Die Mitarbeitenden geben keine privaten Kontaktdaten heraus.

8.3 Wichtige Mitteilungen
Folgende Mitteilungen richtet der Kunde ausschließlich in Textform an den zentralen Kontakt nach § 8.2:

  • Kündigungen (§ 7.3),

  • Absagen und Verschiebungen von Terminen (§ 3.9 und § 7.6),

  • Mitteilungen über Urlaub und Abwesenheit (§ 7.7),

  • Reklamationen (§ 6.2),

  • Schadensmeldungen (§ 5.13),

  • Änderungen des Auftrags (§ 4.5).

 

8.4 Kontaktdaten
Der Kunde teilt Änderungen seiner Kontaktdaten, insbesondere E-Mail-Adresse und Telefonnummer, unverzüglich mit.

§ 9 Haftung

9.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst möglich macht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

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9.2 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 10 Schlussbestimmungen

10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

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10.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB einschließlich dieser Bestimmung ganz

oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen

Regelungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten

die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.

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10.3 Gegenüber Unternehmern gilt als Gerichtsstand der Sitz des Anbieters als  vereinbart.

​

Hinweis: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) unterliegen dem

Urheberrecht und wurden individuell für unser Unternehmen erstellt. Jede

Vervielfältigung, Verbreitung oder Verwendung ist ohne unsere ausdrückliche schriftliche

Zustimmung untersagt und kann rechtlich verfolgt werden.

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